erfasst ab 1999

 

2020: Entfall wegen Verschiebung der Jahrestagung

2019, Paderborn/Detmold: "Projektstraße", u. a. vertreten: Weber-Gesamtausgabe, Beethovens Werkstatt, Detmolder Hoftheater-Projekt

2018, Osnabrück: Kritische Ausgabe der Werke von Richard Strauss, Universität München

2017, Kassel: Zentrum für Populäre Kultur und Musik an der Universität Freiburg

2016, Mainz: Forschungsstelle Südwestdeutsche Hofmusik der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Schwetzingen

2015, Halle: Hallische Händel-Ausgabe

2014, Greifswald: Bach-Archiv und Bach-Repertorium, Leipzig

2012, Göttingen: Musikorganisation an den Welfenhöfen

2011, Kiel: Brahms-Gesamtausgabe an der Universität Kiel

2010, Mainz: Gluck-Gesamtausgabe, Mainz/Frankfurt am Main

2009, Tübingen: Neue Schubert-Ausgabe, Tübingen

2008, Leipzig: Leipziger Mendelssohn-Ausgabe

2007, Köln: Joseph Haydn-Institut, Köln

2006, Heidelberg: Max-Reger-Institut / Elsa Reger Stiftung, Karlsruhe

2005, München: Orlando di Lasso-Gesamtausgabe, Lexicon musicum Latinum medii aevi, München

2003, Lübeck: Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck

2001, Hannover: Brahms-Gesamtausgabe an der Universität Kiel, Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck

1999, Saarbrücken: Meyerbeer-Gesamtausgabe

 

 

Trauer um Dr. Gabriele Buschmeier

Am 14. Juli 2020 verstarb Dr. Gabriele Buschmeier, die langjährige Koordinatorin der musikwissenschaftlichen Vorhaben im Akademienprogramm. Neben dieser und einer Reihe zusätzlicher Tätigkeiten für das Fach Musikwissenschaft war Gabriele Buschmeier Projektleiterin der Gluck-Gesamtausgabe und darüber hinaus Mitglied in Gremien einiger weiterer Akademie-Vorhaben. Innerhalb der Gesellschaft für Musikforschung leitete Gabriele Buschmeier im Rahmen der Fachgruppe Freie Forschungsinstitute außerdem die Arbeitsgemeinschaft Musikerbriefe und koordinierte deren jährliche Treffen. Mit Gabriele Buschmeier verlieren wir eine hoch geschätzte, sich unermüdlich für die Belange und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vorhaben einsetzende Kollegin. Die Fachgruppe Freie Forschungsinstitute wird ihr Andenken in Ehren halten.

 

Siehe auch folgende ausgewählte Nachrufe:

http://www.miz.org/news-gabriele-buschmeier-ist-verstorben-n19141

http://www.gluck-gesamtausgabe.de/projekt/aktuelles/artikel/die-gluck-gesamtausgabe-trauert-um-ihre-projektleiterin-dr-gabriele-buschmeier.html

https://www.haydn-institut.de/index.php/17-jhi/nachrufe/143-nachruf-buschmeier

https://weber-gesamtausgabe.de/de/A009000/Aktuelles/A050192.html

 

Allgemeines:

Die Fachgruppe Freie Forschungsinstitute wurde 1965 von der Gesellschaft für Musikforschung als Arbeitsgemeinschaft und Interessenvertretung der "freien", d. h. von den Universitäten finanziell und inhaltlich unabhängigen Forschungsinstitute eingesetzt. Derzeit gehören ihr ca. 60 Institute beziehungsweise Projekte mit ca. 150 hauptamtlichen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an. Ein Teil von ihnen arbeitet an den großen Musiker-Gesamtausgaben, der andere Teil ist in archivalischen, quellenkundlichen oder musealen Bereichen tätig und oft ebenfalls mit Editionen oder Grundlagenforschung befasst.

Die Fachgruppe fördert den wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern und die Verbindung zur übrigen Musikwissenschaft. Sie richtet Symposien und Kongresse aus und beteiligt sich mit wissenschaftlichen Veranstaltungen an den Tagungen anderer Organisationen. Sie hat einen Arbeitskreis zur Edition von Musikerbriefen und -schriften gebildet, der bisher von Dr. Gabriele Buschmeier geleitet wurde.

Die Fachgruppe arbeitet interdisziplinär mit der Arbeitsgemeinschaft für germanistische Edition und mit der Arbeitsgemeinschaft philosophischer Editionen zusammen. Sie ist Mitglied im Deutschen Musikrat und im Deutschen Kulturrat.

Als Berufsorganisation bemüht sich die Fachgruppe, die Arbeitsbedingungen in den Mitgliedsinstituten denen anderer akademischer Forschungseinrichtungen anzugleichen. Ihre ursprüngliche Aufgabe, die langfristige finanzielle Sicherung der Forschungsprojekte, erhält in letzter Zeit wieder besondere Aktualität.

 

Sprecher der Fachgruppe:

19651973

Prof. Dr. Georg von Dadelsen, Johann-Sebastian-Bach-Institut, Göttingen

19731982

Prof. Dr. Georg Feder, Joseph Haydn-Institut, Köln
Stellvertreter: Prof. Dr. Arnold Feil, Neue Schubert-Ausgabe, Tübingen

19821991

Prof. Dr. Wolfgang Rehm, Neue Mozart-Ausgabe, Salzburg

19912003

Dr. Helga Lühning, Beethoven-Archiv, Bonn
Stellvertreter/innen: Dr. Carmen Debryn, Brahms-Gesamtausgabe Kiel; Dr. Walburga Litschauer, Neue Schubert-Ausgabe, Arbeitsstelle Wien; Dr. Klaus Keil, RISM Zentralredaktion Frankfurt

20032008

Dr. Reinmar Emans, Johann-Sebastian-Bach-Institut Göttingen
Stellvertreter: Dr. Armin Raab, Joseph Haydn-Institut, Köln

20082012

Dr. Klaus Döge, Richard-Wagner-Gesamtausgabe, München; Schumann-Briefedition, Dresden († 2011)
Stellvertreter: Dr. Armin Raab, Joseph Haydn-Institut, Köln

seit 2012

Dr. Armin Raab, Joseph Haydn-Institut, Köln
Stellvertreterinnen: Dr. Salome Reiser († 2014); Dr. Katrin Eich, Brahms-Gesamtausgabe Kiel (seit 2016)

 

Arbeitsgemeinschaft für germanistische Edition

Arbeitsgemeinschaft philosophischer Editionen