Fachgruppensymposium im Rahmen der internationalen Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung 2020/21 in Bonn:
Kopistenforschung – Bestandsaufnahme und Perspektiven
Organisation: Jens Dufner, Katrin Eich, Armin Raab
Beethoven-Haus Bonn, ab 14:00 Uhr

In nahezu allen Komponisten-Gesamtausgaben, aber auch in weiteren musikphilologisch orientierten Projekten, spielen Notenkopisten eine Rolle. Deren Funktion für die Überlieferung der Werktexte fällt je nach Epoche und Komponist sehr unterschiedlich aus. Es finden sich Kopistenbüros mit zahlreichen Schreibern, die in wechselnder Besetzung und unterschiedlicher Qualität Kopien anfertigten, ,persönliche‘ Kopisten, die eng mit einem Komponisten zusammenarbeiteten und mit dessen Schreibbesonderheiten gut vertraut waren, oder auch Musiker, die für den eigenen Gebrauch schrieben. Abschriften können Teil einer oft zeitlich und geographisch vom Komponisten weit entfernten handschriftlichen Überlieferung sein, aber auch als unmittelbar vom Autor durchgesehene und autorisierte Quellen genuiner Bestandteil des eigentlichen Kompositionsprozesses.

17. internationale Tagung der Arbeitsgemeinschaft für germanistische Edition:
Aufführung und Edition

Diese Tagung wurde vorbereitet und durchgeführt von der Goethe-Universität Frankfurt (FB 09, Institut für Musikwissenschaft, Prof. Dr. Thomas Betzwieser), in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, sowie der Fachgruppe Freie Forschungsinstitute in der Gesellschaft für Musikforschung.

Eine Übersicht über das Programm finden Sie hier.

 

Fachgruppensymposium im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung in Kassel:
Edition zwischen Komponist und Verleger
Moderation: Kathrin Kirsch und Armin Raab

Gesamtausgaben stellen (in der Tradition des 19. Jahrhunderts) das Oeuvre eines Komponisten ins Zentrum. Sie zielen auf die vollständige Edition der 'Werke'. Zwischen dem späten 17. und dem 21. Jahrhundert hat sich jedoch unter der terminologischen Oberfläche der Gegenstand allmählich verändert. Die Genese und Form des 'Werks' unterscheiden sich dabei wesentlich auch durch das sich wandelnde Verhältnis zwischen Komponisten und anderen an der Herstellung des Notentextes Beteiligter, wie z. B. Kopisten, Lektoren oder Stecher. Insbesondere die Rolle von Verlegern und den von ihnen abhängigen 'Gewerken' ist dabei unterschiedlich zu bewerten: Ob Eingriffe redaktioneller oder gar kompositorischer Art erwünscht, erwartet oder als 'Eigenmächtigkeiten' gänzlich gegen den Willen der Komponisten vorgenommen wurden, muss für den Einzelfall diskutiert werden.

im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung in Mainz

Roundtable Musikphilologie im Gespräch. Musikeditorische Arbeitswirklichkeiten im Kontext des „digital turn“.
Veranstaltet von Nikolaos Beer und Stefanie Acquavella-Rauch in Kooperation mit der Fachgruppe Freie Forschungsinstitute

 

Das Musikerautograph – Fluch und Segen

Probleme und Chancen für die musikalische Edition

Symposium der Fachgruppe Freie Forschungsinstitute in der Gesellschaft für Musikforschung zusammen mit dem Staatlichen Institut für Musikforschung Berlin

19.–21. April 2013, Staatliches Institut für Musikforschung, Berlin

Seit über 60 Jahren leisten die in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen musikwissenschaftlichen Editions- und Forschungsinstitute bzw. -projekte eine auch international beachtete Arbeit. Bei den Gesamt- oder Werkausgaben wird "Denkmalpflege" im eigentlichen Wortsinn geleistet, also ein wesentlicher Beitrag zum Bewahren und Erhalten jener Werke, die zum Kanon der abendländischen Musikkultur gehören und deren Notentexte sie in repräsentativen (heute zunehmend digitalen oder teildigitalen) historisch-kritischen Ausgaben allgemein zugänglich machen. Hierzu gab es in den Jahren 2006-2009 eine Wanderausstellung der Fachgruppe Freie Forschungsinstitute sowie eine dazugehörige Broschüre.

 

Workshop: Computer und Musikwissenschaft – Datenbanken und Edition

im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung in Heidelberg; Leitung: Joachim Veit und Reinmar Emans

Symposion: Musikalisches Erbe im digitalen Zeitalter. Chancen und Probleme neuer Techniken im Kongreßzentrum Weimar

Symposion: Musikedition im Zeichen nationaler Identität im Kongreßzentrum Weimar

Mit Fassung

Wissenschaftliches Symposion aus Anlass des 60. Geburtstages von Helga Lühning im Beethovenhaus Bonn

 

Editorenseminar III: "Schreib- und Schaffensprozesse und ihre editorische Darstellung" in der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf

Editorenseminar II: "Edition und musikalische Praxis" im Staatlichen Institut für Musikforschung, Berlin. Berichte in: Österreichische Musikzeitschrift Heft 8/2000 (Michael Kube/Stefanie Steiner), Das Orchester Heft 9/2000 (Jens Dufner), editio 14/2000 (Joachim Veit), Die Musikforschung Heft 4/2000 (Frank Ziegler)

Editorenseminar I: "Quellentypen und ihre Bedeutung für die Edition" im Staatlichen Institut für Musikforschung, Berlin. Berichte in: Frankfurter Allgemeine Zeitung 26.3.1998 (eeb), editio 12/1998 (Armin Raab), Die Musikforschung Heft 4, 1998 (Armin Raab)

Round table: Zusammenarbeit zwischen Freien Forschungsinstituten und Universitätsmusikwissenschaft bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung in Mainz

 

Interdisziplinäres Symposion: Der Text im musikalischen Werk. Editionsprobleme aus musikwissenschaftlicher und literaturwissenschaftlicher Sicht in Tübingen.

 

 Kolloquium: Text – Edition – Werk beim Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung in Freiburg

 

Kolloquium: Probleme der Skizzenedition bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung in Augsburg

 

Kolloquium: Quellenforschung, historische Dokumentation und kritische Edition in ihrer aktuellen Bedeutung für die Musikwissenschaft in Wolfenbüttel

 

Symposion musikwissenschaftlicher Editoren in Wolfenbüttel